Weitere Fotos finden Sie im Jubiläumsreport, gedruckt erhältlich in der Druckerei Lühmann in Bockenem, Marktstraße 2-3
oder als Download im Internet.
Im Laufe der Jahre wurden in unseren Schutzgebieten ca. 1.500 laufende Meter mehrreihige Hecken mit standortgerechten Feldgehölzen angepfl anzt. Nach dem Setzen der Pflanzen müssen diese durch Zäune vor Verbiss geschützt werden. Heute nimmt uns die Pflege in Anspruch, denn nur durch den regelmäßigen Rückschnitt nach jeweils mehreren Jahren bleibt die ökologische Funktion erhalten. Hecken gliedern das Landschaftsbild und verleihen ihm Charakter.
Wird das Grünland in unseren Schutzgebieten nicht beweidet, besteht die Gefahr, dass seltene Pflanzen von wuchsstärkeren Konkurrenten unterdrückt werden und so die Artenvielfalt verloren geht. Durch regelmäßiges Mähen wird dieser Prozess verhindert. Das Schnittgut muss aus der Fläche entfernt werden, damit eine Verfilzung vermieden und durch eine Ausmagerung das Wachstum sensibler Pflanzen gefördert wird.
In unseren Schutzgebieten „Dreisch“ und „Rotterbach Hary“ wurden Streuobstwiesen mit hochstämmigen Bäumen alter Sorten angelegt. In anderen Gebieten wurden einzelne Obstbäume oder solitäre Laubbäume gepflanzt. Die jungen Bäume müssen vor Verbiss geschützt und regelmäßig beschnit-ten werden, damit sie ihre typische Wuchsform entwickeln. Uns kommt es allerdings weniger auf den Ertrag, sondern mehr auf den ökologischen Wert an. Außerdem prägen und beleben sie das Landschaftsbild.
Typisch für feuchtes Grünland entlang von Bächen und Gräben waren früher Kopfweiden, die wegen ihrer Nutzung im Flechthandwerk regelmäßig geschnitten wurden. Die sich im Laufe der Jahre ausbildenden „Köpfe“ mit ihren Aushöhlungen waren und sind wertvolle Wohn- und Nahrungsräume für viele Tierarten. Heute werden die Kopfweiden nicht mehr genutzt und verschwinden immer mehr aus der Landschaft. Wegen ihrer ökologischen Funktion werden sie von Naturschützern aber trotzdem gesteckt. Auch in mehreren unserer Schutzgebiete finden sie sich und müssen regelmäßig geschneitelt werden.
Die Amphibien werden an Schutzzäunen entlang zu Fangeimern geführt, die täglich auf der anderen Straßenseite geleert werden.
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Je nach Nährstoffgehalt des Wassers wird das Wachstum der Wasserflora mehr oder weniger angeregt. Zusammen mit anderen Stoffeinträgen führt der Vorgang früher oder später zur Bildung von Faulschlamm und einer Verlandung des Gewässers. Soll dieser natürliche Vorgang verhindert werden, muss es von Zeit zu Zeit gereinigt werden, wobei jeder Zeitpunkt kritisch ist, weil immer die Wasserfauna in Mitleidenschaft gezogen wird.
Fotos von Arbeitseinsätzen
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